
Dr. Christoph Popp
Ihr starker Partner im Wirtschaftsrecht
Rechtsanwalt Dr. Christoph Popp begleitet Unternehmen, Selbstständige und Gründer:innen in allen wirtschaftsrechtlichen Belangen. Mit wirtschaftlichem Verständnis und juristischer Expertise sorgt er für rechtssichere Lösungen – von der Vertragsprüfung bis zur außergerichtlichen Streitbeilegung.
Wissenswertes zum Wirtschaftsrecht
Die Wahl der Rechtsform hat weitreichende Folgen für Haftung, Steuern, Finanzierung und Nachfolge. Bei Personengesellschaften wie der GbR oder OHG haften die Gesellschafter persönlich und unbeschränkt, während Kapitalgesellschaften wie GmbH oder AG die Haftung auf das Gesellschaftsvermögen beschränken. Dafür unterliegen Kapitalgesellschaften strengeren Buchführungs- und Publizitätspflichten. Eine falsche Rechtsform kann zu steuerlichen Nachteilen, erschwertem Kapitalzugang oder unüberschaubaren Haftungsrisiken führen.
Bei grenzüberschreitenden Verträgen stellen sich Fragen zum anwendbaren Recht, zur gerichtlichen Zuständigkeit, zur Anerkennung von Urteilen und zu unterschiedlichen Handelsbräuchen. Auch die Sprache des Vertrags sowie Compliance-Anforderungen (z. B. Exportkontrollen oder Sanktionslisten) spielen eine große Rolle. Ohne sorgfältige vertragliche Regelungen drohen Rechtsunsicherheit, teure Prozesse im Ausland und Vollstreckungsprobleme.
Corporate Governance beschreibt die Grundsätze ordnungsgemäßer Unternehmensführung. Sie legt fest, wie Organe wie Vorstand, Aufsichtsrat und Gesellschafter zusammenarbeiten und überwacht werden. Ein funktionierendes Governance-System schützt vor Machtmissbrauch, reduziert Haftungsrisiken und steigert das Vertrauen von Investoren, Geschäftspartnern und Mitarbeitern. Verstöße können nicht nur wirtschaftliche Schäden, sondern auch persönliche Haftung von Geschäftsleitern nach sich ziehen.
Zur Absicherung offener Forderungen können Sicherungsrechte wie Bürgschaften, Garantien, Eigentumsvorbehalte oder Pfandrechte vereinbart werden. Auch die richtige Gestaltung von AGB spielt eine Rolle. Bei internationalen Geschäften sind zusätzliche Sicherungsinstrumente wie Akkreditive oder Bankgarantien üblich. Fehlende oder unwirksame Sicherungen führen im Ernstfall dazu, dass Forderungen im Insolvenzverfahren nur anteilig realisiert werden können.
Das Kartellrecht verbietet wettbewerbsbeschränkende Vereinbarungen wie Preisabsprachen, Marktaufteilungen oder Missbrauch marktbeherrschender Stellungen. Verstöße führen nicht nur zu hohen Bußgeldern, sondern können auch Schadensersatzforderungen von Wettbewerbern nach sich ziehen. Auch scheinbar „harmlose“ Absprachen zwischen Geschäftspartnern können bereits einen Kartellverstoß darstellen.
Unternehmen sind in vielen Bereichen verpflichtet, klare und vollständige Informationen bereitzustellen (z. B. im Online-Handel oder bei Finanzprodukten). Verstöße können zur Unwirksamkeit von Verträgen, Abmahnungen durch Mitbewerber, Bußgeldern und Schadensersatzansprüchen führen. Gerade im E-Commerce ist die Einhaltung der Informationspflichten entscheidend, um Rechtsstreitigkeiten zu vermeiden.

